"alte Herren"

Trainingszeiten:TuSAlteHerrenLogo
Platz: Montag, von 19:00 bis ca. 20:30 Uhr
Halle: Montag, von 18:30 bis 20:00 Uhr (bei nicht bespielbarem Platz)

Spiel Anstoß: Wir spielen vor allem montags, zuweilen auch samstags. Wir bemühen uns, die Spiele vornehmlich unter der Woche zu bestreiten.
Ansprechpartner:  Georg Partenheimer: 02247 - 300 72 72

Die „Alten Herren“ des TuS Winterscheid
(Jahrgang: Ein "alter Herr" muss mindestens 28 Jahre alt sein - danach gilt die nach oben offene Alters-Skala)

AH MannschaftWir sind jung gebliebene Sportler, die sich auf ihre (körperlich) alten Tage immer noch im Wettkampf messen möchten. Das gelingt manchmal gut, manchmal weniger gut.
Was jedoch immer bestens gelingt, ist „die dritte Halbzeit“: Nach dem anstrengenden und schweißtreibenden Training entspannen wir uns – wer Lust, Laune und Zeit hat – bei einem kühlen Erfrischungsgetränk und leckeren Würstchen im Peter-Fedder-Sportlerheim.
Nach einem Spiel analysieren wir mit den Spielern der gegnerischen Mannschaft ausführlich das Match. Diese Kommentare sind stets fachkundig, aber nicht immer ganz sachlich. So manches verlorene Spiel wird dann doch noch mit Hilfe des „hätte, würde und wäre“ überlegen gewonnen.


Unsere Ziele und Aktivitäten
Das sind unsere Ziele: Sportliche Fitness und geselliges Beisammensein – auch mit der Familie, mit Kindern und Frauen
Die Wege zu den Zielen sind:

  • regelmäßiges Training: Wir trainieren bei bespielbarem Platz montags von 19:00 bis ca. 20:30 Uhr. Die neue Turnhalle können wir ebenfalls am Montag von 18:30 bis 20:00 Uhr nutzen.
  • Wettkampf: Der Spielbetrieb findet von März bis November statt, wobei wir vornehmlich montags oder samstags die Fußballschuhe schnüren. Zudem nehmen wir an Turnieren teil – in der Halle und auf dem Platz.

Natürlich gibt es immer wieder Festivitäten – ein Grund findet sich oft und immer: 

  • In jedem Januar steht die berühmt-berüchtigte Jahresabschlussfeier an.
  • Schon legendär ist die mittlerweile zweijährlich stattfindende Mannschaftstour. 
  • Wir gehen im September/Oktober auf Tour, kurz nach dem traditionsreichen „Turnier der Ortsvereine“, das von den „Alten Herren“ und ihren Frauen organisiert wird. 
  • Im jährlichen Wechsel mit der Tour organisieren wir ein Familien-Sommerfest.
  • Besonders hervorzuheben: der Zusammenhalt zwischen den aktiven und den (sportlich) inaktiven "Alten Herren". Bei allen Festivitäten und bei der Tour feiern die aktiven und inaktiven AH  - und ihre besseren Hälften -  gemeinsam, und bei der Organisation helfen alle mit.
  • Ein Beispiel dafür ist die Teilnahme am Winterscheider Karnevalszug, bei dem die AH mit einem tollen Karnevalswagen und viel Wurfmaterial beteiligt sind. Zahlreiche Spieler, deren Frauen und auch Töchter und Söhne sind aktiv mit dabei.


Übrigens: Wir freuen uns über jeden neuen Spieler. Eintrittsvoraussetzungen sind, dass Du nicht sehr viel jünger als 30 Jahre bist – die Grenze nach oben ist allerdings offen –, bei allem Spaß am Fußballspiel auch einen gewissen Ehrgeiz und Siegeswillen an den Tag legst und selbst nach einem Fehlpass nicht die gute Laune verlierst.

Wir erheben einen Mitgliedsbeitrag - am besten, Du kommst einfach mal montags zum Training und erkundigst Dich bei unserem Vorsitzenden Georg Partenheimer und seinem Team.

... in der Friedensstadt Osnabrück

Tour 2017Laut einer Umfrage aus dem Jahr 2003 leben in Osnabrück die zufriedensten Deutschen. Die Alten Herren des TuS Winterscheid wissen jetzt auch, warum das so ist: Gemeinsam mit ihren Frauen und Lebensabschnittspartnerinnen machten sich die AH per Bustransfer auf in den Süden Niedersachsens, um bei gewöhnungsbedürftigem Wetter die Schönheiten Osnabrücks zu erleben. Berühmtheit erlangte die Stadt bereits 1648, als (auch) dort der Westfälische Friedensvertrag ausgehandelt und verkündet wurde. So fanden die Gräuel des 30-jährigen Krieges ein Ende.

Faszinierende Technik im Schiffshebewerk

Aber der Reihe nach: Das Orga-Team Margret und Hans Fischer sowie Kerstin und Georg Partenheimer hatten eine unterhaltsam-vergnügliche, informative und spannende Reise zusammengestellt, die die vierzigköpfige Truppe zunächst in das Ruhrgebiet nach Waltrop führte. Dort stand die Besichtigung des Schiffshebewerkes Henrichenburg an. Faszinierend, wie es bereits vor über 100 Jahren findigen Ingenieuren und menschlicher Muskelkraft gelang, fast 70 Meter lange Kähne einen Höhenunterschied von 14 Metern überwinden zu lassen. Der Senk- oder Hebevorgang dauerte nur erstaunliche 2,5 Minuten.

Geschichte zum Anfassen

Ganz so schnell ging es mit der Weiterfahrt in die Friedensstadt Osnabrück nicht. Eine Führung durch das geschichtsträchtige Rathaus und die urige Altstadt mit all ihren schmalen Winkeln, wunderschönen Fachwerkhäusern und historischen Gebäuden bot Geschichte zum Anfassen und hautnahem Erleben. Der spätromanische Dom St. Peter ist ein Beweis, dass dort nach den diversen Zerstörungen, die auch diese Stadt zu erleiden hatte, der Wiederaufbau stets unter dem Motto stattfand, Altes und Modernes, Vergangenheit und Gegenwart, alte und neue Zeit harmonisch miteinander zu verbinden. Übrigens gilt dies für das gesamte Stadtbild Osnabrücks.

Insbesondere das Taufbecken von 1220, das Triumphkreuz von 1230, die farbenprächtigen Fensterrosetten und das „perspektivische Tor“ im Dom-Inneren zogen die AH-Truppe in ihren Bann.

Singende Fußballer

Das galt auch für den lustig-entspannten Abend, den die Fernreisenden in dem Hotel-Restaurant Idingshof in Bramsche bei Osnabrück verbrachten. Besinnlicher Höhepunkt war das Ständchen, das die stimmgewaltige Truppe für Mitorganisator Hans Fischer sang und mithilfe modernster Technik noch am selben Abend nach Winterscheid übermittelte. Denn leider konnten Margret und Hans an der Tour nicht teilnehmen.

Allerdings: Singende Fußballer – das will man nicht immer hören ...

Trennungen können auch schön sein

Nach einem kräftigenden Frühstück, bei dem die Erlebnisse der Nacht ausgetauscht wurden, teilte sich die Gruppe: Während die eher sportiv veranlagten Damen und Herren die „Kart-Bahn am Alfsee“ besuchten und dort auf Michael Schumachers Spuren wandelten – der eine recht schnell-draufgängerisch, der andere eher bedächtig-vorsichtig –, ging der andere Teil der Truppe auf Tuchfühlung und tauchte im Tuchmacher-Museum in Bramsche in die untergegangene Welt der Tuchmacher ein.

Dank an das Orga-Team

Die Rückfahrt führte die Weltenbummler über den Gasthof Dückinghaus nach einem weiteren kulinarischen Höhepunkt – serviert als Buffet auf einem Trabbi! – zurück nach Winterscheid. Dort waren sich alle einig: eine tolle Tour, klasse vorbereitet durch das Orga-Team. Vielen Dank an alle, die zum Gelingen beigetragen haben!

Der Aufwärtstrend, der sich bei dem 1-0-Sieg gegen den Bröltaler SC andeutete – bei dem Hendrik Stuhldreher übrigens in der letzten Minute einen Elfmeter zum umjubelten Sieg verwandeln konnte und Michael „Micka“ Löffelbein ein erfolgreiches Comeback feiern durfte, aber all das nur nebenbei – jener Aufwärtstrend also setzte sich im Match gegen das gewohnt spielstarke und vor allem junge und lauffreudige Team aus Birkenfeld fort. Es gab zwar eine 1-3-Niederlage, und somit mal wieder keinen Heimsieg, aber gegen diesen Gegner ist das ein super Ergebnis und aller Ehren wert.

Starkes Spiel gegen Birkenfelder Jungspunde

Die AH-Oldies, die erst einen Tag vor dem Birkenfeld-Spiel von einer schönen, aber auch anstrengenden Tour mit ihren besseren und vor allem schöneren Hälften zurückgekehrt waren, zeigten sich gut erholt von den Strapazen und boten dem Gegner vor angenehm überschaubarer Zuschauerkulisse ein Duell (fast) auf Augenhöhe.

Die knappe Niederlage, bei der Jung-AH Christopher Löffelbein zum zwischenzeitlichen 1-2-Anschlusstreffer einnetzte, ist umso höher einzuschätzen, als dass es mit Bilal Aboshaar, Erich Domagala und Christopher gleich drei Verletzte zu beklagen gab. Zwischenzeitlich musste der TuS das Match mit nur zehn einsatzfähigen Spielern bestreiten – fairerweise nahmen die Birkenfelder zu diesem Zeitpunkt ebenfalls einen Spieler vom Platz.

In dem von Schiedsrichter Freddy Vonester souverän geleiteten Spiel überzeugten die TuS-AH kämpferisch, zogen sich aber auch spielerisch recht achtbar aus der Affäre. Trotz der Niederlage waren die Zuschauer, die Verantwortlichen, der AH-Fanclub und die Spielerberater mehr als zufrieden mit dem Spielverlauf.

Das Team

Andreas Jelken, Achim Remling, Markus Jung, Georg Partenheimer, Detlef Müller, Bilal Aboshaar, Antonio Gomez, Andreas Tel, Erich Domagala, Markus Widera, Salim, Christopher Löffelbein, Michael Hanke. Coach: Stephan Löffelbein.

Nach langer Durststrecke konnten die Alten Herren des TuS endlich mal wieder einen Sieg gegen den Reviernachbarn einfahren. Nach einem spannenden und für AH-Verhältnisse insgesamt hochklassigen Spiel durften sich die TuS-Kicker über einen knappen 1-0-Sieg beim BSC freuen.

Klare Leistungssteigerung auf TuS-Seite

Obwohl der Bröltaler SC in Bestbesetzung angetreten war, konnte er seine spielerische Überlegenheit nicht in einen Treffer ummünzen. Michael Hanke, eine der Stützen des TuS, der sehr mannschaftsdienlich agierte, war sichtlich stolz über das Kompliment seines Gegenspielers: „Michael, du bist zwar zehn Jahre älter als ich, aber heute warst du noch mal so richtig schnell unterwegs.“

Nach einer starken Abwehrschlacht durfte der TuS Spiel und Sieg über die Zeit retten und, auch mit etwas Glück, den ersten Saisonsieg feiern. Die klare Leistungssteigerung lässt Coach Stecki Löffelbein auf weitere Erfolge in den restlichen Spielen dieses Jahres hoffen.